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Interessante Neuigkeiten aus dem Photovoltaik Markt

23.04.2008
Oerlikon präsentiert die Zahlen für das erste Quartal 2008
Quelle: Swiss-Press.com

Im ersten Quartal 2008 schaffte es Oerlikon, den Wert seiner Verkäufe zu halten. Und das, trotz einer sich weltweit schleppend entwickelnden Textilindustrie und einem verhaltenen Halbleitermarkt, der durch ungünstige Währungseinflüsse begleitet wurde. Die Verkäufe der Oerlikon Gruppe verzeichneten im ersten Quartal einen Rückgang um -2,9 Prozent auf 725,3 Millionen Euro (1,17 Milliarden Schweizer Franken). Bereinigt um Wechselkursschwankungen wuchsen die Unternehmensverkäufe (Umsätze) leicht. Die Auftragseingänge belaufen sich auf 719,3 Millionen Euro (1,16 Milliarden Schweizer Franken) - 16,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Auftragsbestand erreichte einen Wert von über 1,07 Milliarden Euro (1,74 Milliarden Schweizer Franken). „Die Preisschwankungen waren, besonders auf dem Textilmarkt, so nicht vorhersehbar“, sagt CEO Dr. Uwe Krüger. In den Bereichen, die von diesem Rückgang betroffen sind, wurden bereits im vergangenen Jahr erste Schritte eingeleitet, um die Produktionskapazitäten auf die neuen Bedingungen einzustellen. „Die Verkäufe werden 2008 weiter steigen. Aber die Gewinnziele für das Jahr können nur erreicht werden, wenn sich die Marktbedingungen verbessern“, sagt CEO Krüger. Insbesondere überdurchschnittliche Verkaufszahlen der Solarsparte von Oerlikon sollen in der zweiten Jahreshälfte zur positiven Entwicklung des Geschäftsjahres beitragen. Und ein weiterer großer Auftrag wurde bereits unterschrieben - mit dem ersten Kunden aus China.

02.04.07
Conergy AG: Umsatz-Milliarde soll bis Ende des Jahres erreicht werden
Quelle: Europressedienst

Frankfurt a. M. Entgegen den eigenen Erwartungen hat die Conergy AG ihre Umsatzprognosen aus dem letzten Jahr verfehlt. Um rund 50 Millionen Euro lag der Umsatz des Unternehmens unter den im Jahr 2006 angenommenen Prognosen; das Nettoergebnis verfehlte der Konzern immerhin noch um rund zehn Millionen Euro. In konkreten Zahlen zeigt sich das Umsatzvolumen mit 752,2 Millionen Euro im Jahr 2006 dann aber durchaus solide und steigerte sich – trotz der Einbussen – um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss der Conergy AG konnte sich entsprechend um 8,6 Prozent auf etwas mehr als 30 Millionen Euro verbessern. Der Vorstand des Unternehmens – das es im vergangenen Geschäftsjahr unter die „Top 5 Unternehmen“ der europäischen Solarthermie-Branche geschafft hat – begründete die verpasste Prognose mit einer zeitlichen Verschiebung von Verträgen in das erste Quartal 2007. Dennoch räumte Finanzchef Heiko Piossek in Vertretung des Vorstandsvorsitzenden Hans-Martin Rüter ein, dass auch das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres zögerlich angelaufen sei. Hierfür machte er „saisonale Umstände“ verantwortlich, die in der Solarbranche üblich seien, kündigte aber gleichzeitig an, den Umsatz des Konzerns bis Jahresende deutlich über die Milliardengrenze auf 1,25 Milliarden Euro zu steigern. Das entspräche einem Umsatzwachstum von 60 Prozent, bei gleichzeitiger Verdopplung des Jahresüberschusses.

29.03.07
SolarWorld stellt zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht – Prognose im ersten Quartal 2007 schon überschritten
Quelle: Europressedienst

Bonn. Gut gelaunt gab sich der Vorstand der SolarWorld AG bei seiner Bilanzpressekonferenz im Gremiensaal der Deutschen Welle, nahe des Bonner Firmensitzes. Nach Konzernangaben befindet sich das Solarstromunternehmen unverändert auf Wachstumskurs. Das unterstrich der Konzern jetzt mit der Veröffentlichung seines Geschäftsberichts 2006. Trotz der großen Volatilität bei den Aktienkursen der Solarbranche habe das Papier der SolarWorld AG im vergangenen Jahr ein Plus von gut 70 Prozent verzeichnen können, so Finanzvorstand Philipp Koecke im Rückblick. Auch für das laufende Geschäftsjahr stellt das Unternehmen ein zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht. Angepeilt ist eine Steigerung von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was dann einem Kon-zernumsatz von rund 620 Millionen Euro entspräche. Alleine im ersten Quartal 2007 seien diese Prognosen aber schon weit übertroffen worden, so die Konzernspitze. Für die Folgejahre bis 2009 peilt Firmengründer Frank Asbeck gar die Umsatz-Milliarde an. Um auch die Aktionäre an der positiven Firmenentwicklung teilhaben zu lassen, werde auf der Hauptversammlung im Mai zudem eine Dividenden-Ausschüttung von 20 Cent pro Aktie vorgeschlagen. Als Gründe für die anhaltend positive Entwicklung des Unternehmens gab Finanzchef Koecke die fortschreitende Internationalisierung des Marktes an. Im ersten Quartal 2007 sei die Auslandsquote der SolarWorld AG bei satten 50 Prozent angekommen. Damit habe man sich Zukunftsmärkte, vor allem in den USA und in Spanien gesichert, so der Vorstand. Auch die zusätzlichen Investitionen in Wafer, Zellen und Module komme jetzt zum Tragen. Unternehmensgründer Asbeck brachte das letzte Jahr auf den Punkt: „Unsere Stakeholder sollen Spaß am Unternehmen haben.“ Bei diesen Zahlen dürfte er damit vorerst recht behalten.

28.03.07
Q-Cells: „Der Solar-Markt befindet sich in der Take-Off Phase“
Quelle: Europressedienst

Frankfurt a. M. Der Geschäftsbericht 2006, den der Vorstand des zweitgrößten Solarzellen-Herstellers Q-Cells jetzt in Frankfurt auf seiner Bilanzpresse- und Analystenkonferenz vorgestellt hat, ist ein Spiegelbild des positiven Marktklimas. Beflügelt von den guten Umsatzzahlen in den vergangenen Jahren wagte Anton Milner, Mitbegründer und Chief Executive Officer (CEO) der Q-Cells AG, in Frankfurt einen mehr als optimistischen Blick in die Zukunft. „Der Markt befindet sich in der Take-Off Phase“, sagte Milner dem Europressedienst mit Blick auf die Wachstumschancen der Branche. Nach dem Rekordjahr 2006 – Produktionssteigerung um 53 Prozent, Umsatzsteigerung um 80 Prozent verglichen mit dem Vorjahr – erwartet auch Hartmut Schüning, Chief Financial Officer des Konzerns, anhaltendes Wachstum auf dem Markt der Solarzellen. Weitere Umsatzsteigerungen von rund 30 Prozent für das laufende Jahr sind seiner Ansicht nach realistisch. Begründet wurde der Optimismus seitens des Konzerns durch zwei wesentliche Faktoren. Zum einen die Absicherung bei der Siliziumversorgung durch langfristige Verträge mit der norwegischen Elkem Solar, und zum anderen durch Kostensenkungspotentiale im deutlich zweistelligen Bereich. Auch die zunehmend bessere Effizienz der Zellen und die technischen Fortschritte im Dünnschicht-Segment tragen zur ungebremsten Euphorie bei. Der Konzern bestätigte daher seine Umsatzzahlen von 539,5 Millionen Euro für das Jahr 2006 erwartungsgemäß.

03.11.06
voltwerk finanziert spanische Photovoltaik-Projekte
Quelle: voltwerk AG

Die voltwerk AG, eine Tochtergesellschaft des Solarstromunternehmens Conergy AG, hat mit einer deutschen Großbank in Madrid eine Vereinbarung über einen Rahmenvertrag über 394 Millionen Euro für die Finanzierung von Photovoltaik-Großkraftwerken geschlossen. Finanziert werden damit alle sich aktuell in Bau und Planung befindenden Solarstromprojekte von voltwerk in Spanien. Insgesamt sollen 2007 Projekte mit einer Leistung von mindestens 45 Megawatt realisiert werden. „Mit dieser Finanzierung kommen wir unserem strategischen Ziel deutlich näher, 50 Prozent unseres Umsatzes bis 2008 im Ausland zu realisieren. Wir werden damit unsere führende Position in Spanien weiter stärken“, kommentiert Nikolaus Krane, Vorstandsvorsitzender der voltwerk AG die Finanzierungsvereinbarung. Neben dem Bereich Photovoltaik ist das Unternehmen außerdem an der Realisierung solarthermischer Großkraftwerke beteiligt.

02.11.06
Solar-Fabrik auf Wachstumskurs
Quelle: Solar Fabrik AG

Mit einem Gewinn von rund drei Millionen Euro beendet die Solar-Fabrik AG die ersten neun Monate 2006. Der Umsatz des in Freiburg ansässigen Photovoltaikunternehmens stieg damit um rund 54 Prozent auf rund 50 Millionen Euro. Grund für die guten Ergebnisse sind nach Aussage des Konzerns die strategische Neuausrichtung des Konzerns. Neben der Modulfertigung ist die Solar-Fabrik AG ab sofort auch in den Bereiche Wafer und Solarzellen tätig. Ende Oktober erwarb das Unternehmen 80 Prozent der Anteile an der OJAS Energy Ltd. mit Sitz in Road Town/Tortola, British Virgin Islands. OJAS ist Spezialist im Bereich der Waferaufbereitung und –bearbeitung sowie für die Waferreinigung. Die bearbeiteten Wafer werden künftig über die zum Solar-Fabrik-Konzern gehörende Solar Energy Power Pte Ltd. in Singapur zu Solarzellen weiterverarbeitet oder an fremde Dritte verkauft. Mit dem Erwerb des neuen Unternehmens deckt die Solar-Fabrik AG alle Stufen der Wertschöpfungskette im Solarstromsektor ab.

17.08.06
SolarWorld als einzige deutsches PV-Unternehmen im DAXglobal Alternative Energy Index
Quelle: SolarWorld AG

Der Bonner Photovoltaikhersteller SolarWorld AG ist als erstes deutsches Solarunternehmen in den DAXglobal Alternative Energy Index aufgenommen worden. Der von der Deutschen Börse neu gegründete Index für erneuerbare Energien zeigt die Kursentwicklung der weltweit 15 größten Unternehmen aus den Bereichen Erdgas, Wind, Solar, Ethanol und Geothermie. Die fünf Sektoren werden jeweils mit 20 Prozent innerhalb des Index gewichtet und beinhalten je drei Unternehmen, die ihrem Geschäftssegment nach Marktkapitalisierung und durchschnittlichem Börsenumsatz an der Spitze stehen. Weitere Voraussetzung für eine Aufnahme in den Ökoindex ist, dass der größte Teil des Umsatzes in einem der fünf genannten Sektoren erzielt wird. Der Bereich Solarenergie wird zurzeit neben SolarWorld durch die taiwanesische Firma Motech Industries Inc. sowie durch das japanische Unternehmen Tokuyama Corp abgedeckt.

14.08.06
Zellproduzent Q-Cells verbucht Umsatzplus von 108 Prozent
Quelle: Q-Cells

Der nach eigenen Angaben weltweit zweitgrößte Hersteller von Solarzellen befindet sich im ersten Halbjahr 2006 weiter auf Wachstumskurs. Wie das im ostdeutschen Thalheim ansässige Unternehmen bekannt gab stieg die Produktion von Solarzellen im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 69 Prozent auf rund 112 Megawatt. Parallel dazu erhöhte sich der Umsatz um 108 Prozent auf rund 243 Millionen Euro. Aufgrund dieser Entwicklung hob Q-Cells seine Geschäftsprognose für 2006 ebenfalls an. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von 525 Millionen Euro, fast doppelt soviel wie im Vorjahr. Sein Wachstum forciert Q-Cells durch den Bau einer neuen Fertigungslinie. Dadurch soll die Produktionskapazität bis Ende 2007 auf 432 Megawatt steigen. Für das nächste Jahr erwartet der Photovoltaikhersteller eine Produktionsleistung von 330 Megawatt.
Obwohl Q-Cells bisher Zellen auf Siliziumbasis produziert ist das Unternehmen auch im Dünnschichtsektor aktiv. Mit den zwei Tochtergesellschaften „Calyxo GmbH“ und der „Brilliant 234. GmbH“ widmet sich die Firma der Entwicklung von Dünnschichttechnologien. Beide ebenfalls in Thalheim ansässigen Unternehmen errichten zurzeit Pilotfertigungslinien, die im zweiten Halbjahr 2007 bis zu 25 Megawatt Zellen produzieren sollen.

21.07.06
Weltgrößte Fabrik für Dünnschichtmodule bald im ostdeutschen Frankfurt
Quelle: First Solar

Der US-amerikanische Hersteller von Photovoltaikmodulen First Solar investiert 115 Millionen Euro in den Bau einer Fabrik in Frankfurt an der Oder. „Wir wollen eine langlebige Fabrik mit einer großen Exportkraft errichten“, kündigte Mike Ahearn, First Solar Vorstandsvorsitzender, bei der feierlichen Gewerbeanmeldung in Frankfurt (Oder) am Mittwoch an. Die neue Solarfabrik soll Ende 2007 den Betrieb aufnehmen und mit 400 Mitarbeitern eine Kapazität von 100 Megawatt erreichen. Dies entspreche einer Produktion von 1,2 Millionen Solarzellen jährlich, die für den deutschem, europäischen, asiatischen und amerikanischen Markt bestimmt seien, so Ahearn.
Ausschlaggebend für die Wahl des ostdeutschen Standorts war die Bewilligung einer Förderung durch die Europäische Union in Höhe von 45,5 Millionen Euro. Außerdem werden dem Unternehmen Bundesbürgschaften gewährt. Heiner Eichermüller, Geschäftsführer der neuen First Solar Manufacturing GmbH lobte den deutschen Photovoltaik-Standort: „Die Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien in Deutschland bieten unserer Firma die notwendige Sicherheit um langfristige Arbeitsplätze in Frankfurt zu schaffen.“
Die Investition sei ein wichtiger Baustein in dem bereits starken ostdeutschen Photovoltaik-Wachstumskern, sagte der ebenfalls anwesende Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. „Es freut mich ungemein, dass sich der Vorstand für die neuen Bundesländer entschieden hat,“ so Tiefensee weiter. Deutschland brauche solche „Botschafter“ für die neuen Länder in den USA.

13.07.06
SolarWorld AG eröffnet neue Fabrikhalle
Quelle: SolarWorld

Die neue Halle am SolarWorld-Produktionsstandort Freiberg soll die Siliziumwafer-Kapazität der Fabrik von derzeit 180 MW auf zunächst 220 MW erhöhen. Dieser ersten Erweiterung mit Kosten von 80 Millionen Euro soll nun eine zweite Folgen, welche die Kapazität auf 350 MW erhöht und ebenfalls eine Investition von 80 Millionen Euro erfordert. Damit würde die SolarWord-Tochter Deutsche Solar AG ihr Kapazitätsziel für 2008 erreichen. Zur Zeit seien die bestehenden Kapazitäten vollständig ausgelastet, wie der Konzern mitteilte.
„Der Einsatz neuester Technologien wird es uns erlauben, die Effizienz der Waferproduktion nachhaltig zu erhöhen und damit Rohstoff einzusparen. So werden wir den Markttrend zu immer dünneren Wafern mit anführen,“ erläuterte Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der Deutsche Solar AG. In der von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffneten Fabrik kommt ein hochmoderner aus eigener Entwicklung stammender Maschinenpark zum Einsatz, der aus kristallisiertem Silizium qualitativ hochwertige Säulen und Wafer gewinnen wird.
Die Investitionen werden aus den Gewinnen der letzten Jahre bezahlt. „Das Geld, das wir in die Hand nehmen, um neue Fabriken zu bauen, haben wir durch unseren Einsatz für die technologische Weiterentwicklung der Solarproduktion und die Realisierung von Mengeneffekten verdient“, sagte Frank Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG.

13.07.06
aleo solar GmbH wird AG
Quelle: manager-magazin

Der Solarmodulhersteller aleo solar plant sein Börsendebüt für den 14. Juli. Rund sieben Millionen Papiere sind zur Zeichnung angeboten worden. Die Preisspanne für die Aktien beträgt 13,50 bis 16,50 Euro. Etwa 40 Prozent des Emissionserlöses fließen auf das Firmenkonto, der Rest geht an die Altgesellschafter um die Hannover Finanz Gruppe und Eriksen Gruppe. Bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption von rund 917.000 Aktien soll der Streubesitz bei 68 Prozent liegen.

Das Unternehmen mit seiner Fertigung im brandenburgischen Prenzlau (Uckermark) und dem Vertrieb in Oldenburg (Niedersachsen) hat seine Produkte bislang überwiegend auf dem deutschen Markt angeboten. Mit dem Emissionserlös von bis zu 116 Millionen Euro will das Unternehmen seine Expansion in Südeuropa finanzieren. In Spanien ist eine Produktionsstätte im Bau, die im Frühjahr 2007 in Betrieb gehen soll. In Italien ist der Markteintritt mit einer Vertriebsorganisation in diesem Jahr geplant, über den Aufbau einer Produktion wird nachgedacht. Weitere Zielländer sind Frankreich und Griechenland.

Das 2001 gegründete Unternehmen aleo solar produziert und vertreibt Solarmodule und -systeme auf Basis von Siliziumzellen für den Photovoltaikmarkt. Im vergangenen Jahr setzte die 227 Mitarbeiter zählende Solarfirma etwa 107 Millionen Euro um und erzielte im operativen Geschäft einen Gewinn (Ebit) von 14,7 Millionen Euro. Mit dem Einstieg in die Dünnschicht-Technologie, die ohne den knappen Rohstoff Silizium auskommt, will sich das deutsche Solarunternehmen Vorteile auf dem heiß umkämpfen Solarstrommarkt verschaffen.

In den vergangenen Wochen hat sich das Klima für Börsengänge wegen der Turbulenzen an den Kapitalmärkten eingetrübt. Investoren scheuen zunehmend das Risiko, das eine Erstemission im Vergleich zu einem an der Börse bereits etablierten Unternehmen mit sich bringt und drücken auf den Preis. Einige Börsenaspiranten verschoben ihr Börsendebüt.

25.5.06
Conergy verbucht Umsatzplus im ersten Quartal 2006
Quelle: Conergy AG

Die Hamburger Conergy AG hat ihre Umsätze auf dem deutschen Markt im ersten Quartal 2006 um 89 Prozent gesteigert. Damit stieg der Umsatz in diesem Zeitraum auf 86,3 Millionen Euro. Einen wesentlichen Anteil daran hat das Auslandsgeschäft, das auf 33,8 Millionen Euro mehr als vervierfacht werden konnte. Aufgrund der im letzten Jahr realisierten Verfünffachung der Produktionskapazitäten und Belieferungen mit Solarmodulen geht Conergy davon aus, seinen Jahresumsatz auf über EUR 800 Mio. steigern zu können.

Auch für die kommenden Jahre (2007 und 2008) zeichnet sich für Conergy bereits heute ein weiteres Wachstum mit Umsatzsteigerungen von rund 50 Prozent ab. Ab 2008 will das Unternehmen über 50 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland erzielen. Auch in Sachen Mitarbeiterzahlen punktet das Unternehmen. Ende des ersten Quartals waren insgesamt 873 Mitarbeiter bei dem Hamburger Konzern beschäftigt. Damit hat Conergy seine Mitarbeiterzahl in einem Jahr mehr als verdoppelt.

Um die Ziele zu erreichen, setzt Conergy neben dem Kerngeschäft Photovoltaik auch auf andere regenerative Energieformen hat seine Produktpalette erweitert. Dank der ausgebauten Fertigungslinien in Rangsdorf bei Berlin ist das Unternehmen in der Lage, sowohl Solarkollektoren als auch Wechselrichter zu entwickeln und produzieren. Zudem hat Conergy Kleinwindkraftanlagen und patentierte Gestelltechnik für regenerative Energiesysteme im Angebot.

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Finanzanalysten bilden durch die Veröffentlichung von Research ein wichtiges Bindeglied zwischen Aktiengesellschaften und Investoren. Jedoch fokussiert sich das Research der großen Banken und Broker eher auf große Unternehmen. Für kleinere und mittlere Unternehmen hat sich der Zugang zu institutionellen Investoren wieder zunehmend erschwert. weiter >>